Immer Wieder Minna Buchcover

NEU: Immer Wieder Minna

Erstlesebuch, Viola Rohner und Dorota Wünsch (Illustrationen)
Peter Hammer Verlag, August 2017

Da ist sie wieder: Minna Schadewald! Kleine Schwester von Luki Skywalker, grosse Schwester von Tarzan, dem wilden Brüderchen, das immer noch in Mamas Bauch herumturnt und beste Freundin von Lena. Inzwischen ist die quirlige Minna eine gestandene Erstklässlerin, mag ihre Lehrerin, teilt sich die Hausaufgaben mit Lena, damit es schneller geht, sitzt immer noch neben Merlin-Aaron, der ihre Hochzeit plant, obwohl längst ausgemacht ist, dass sie Stefan heiratet. Merlin-Aaron spinnt! Minna erzählt ausgesprochen munter aus ihrem Alltag, der so alltäglich gar nicht ist, weil immer was passiert. Mit Merlin-Aaron zum Beispiel, der beim Schulausflug eine Mutterkuh gegen sich aufbringt. (Merlin-Aaron spinnt wirklich!) Oder mit dem Nachthemd von Frau Rettich, das ausgerechnet dort im Hof zum Trocknen hängt, wo ein Schatz verbuddelt ist. Und natürlich mit Tarzan, der endlich, endlich zur Welt kommt und für alle Beteiligten eine Überraschung bereithält!

Pressestimmen

Viola Rohner schreibt (…) zusammen mit Bruno Blume und Lorenz Pauli die schönsten Bilderbuchtexte. Die Zürcherin greift auf ihre Erfahrung als Theaterautorin zurück, wenn es darum geht, lebendige Szenen zu entwerfen, auch für Erstlesebücher. Gerade ist «Immer wieder Minna» erschienen, der zweite Band einer Reihe, in der die kleine Minna Geschichten aus ihrem Schulalltag erzählt. Der Text ist für Leseanfänger leicht verständlich, nimmt die Kinder aber mit auf eine sprachliche Abenteuerreise. Wenn Minna mit ihrer Klasse in den Stadtpark geht, gibt es dort nicht nur allerlei Nutztiere, sondern vor allem Wörter zu entdecken, die man zusammensetzen kann: Hochlandrinder, Shorthorns und Gruselgruselmonster.

-CHRISTINE LÖTSCHER, Tages Anzeiger, 25.8.2017
www.mobile2.tagesanzeiger.ch

Aus der Perspektive der Minnas erzählt Viola Rohner von Schule und Familienleben, und zwar so erfrischend und nahe an der Lebenswelt von Erstklässlern, dass sie diese Geschichte mit den treffenden Illustrationen von Dorota Wünsch lieben werden!

-IRENE MARIA GRUBER, 29. August 2017
www.biorama.eu

Im zweiten Band erzählt die muntere Erstklässlerin weitere drei Episoden aus ihrem manchmal turbulenten Alltag. Man spürt, dass Viola Rohner nahe bei den Kindern dran ist und diese Altersgruppe gut studiert hat. Der Text ist unterhaltsam und von geübteren Erstlesern gut zu bewältigen. Die einfachen, jedoch sehr aussagekräftigen Illustrationen von Dorota Wünsch untermalen den Text genial. Liebenswürdige Erstleserlektüre für aufgeweckte Kinder!

-RUTH FAHM, kjm, Bern-Freiburg, 24.9.2017
www.kjmbefr.ch




Hier ist Minna! Buchcover

Hier ist Minna! (2. Auflage)

Erstlesebuch, Viola Rohner und Dorota Wünsch (Illustrationen)
Peter Hammer Verlag

Minna geht allerhand im Kopf herum und nicht nur, weil sie in die Schule kommt. Sie hat ein bewegtes Leben mit ihrem coolen Bruder, der nur gefährliche Sachen mag, dem gestressten Papa, der schon mal ohne Socken aus dem Haus geht, mit Tarzan, der so wild in Mamas Bauch herumtobt, dass sie nicht mehr zur Arbeit gehen kann. Und mit Opa Jan und seiner Freundin Susette, die ein Friseurgeschäft haben, wo Minna gerne mal mit anpackt.

Gut gelaunt erzählt Minna drei Geschichten von diesen hibbeligen Tagen zwischen Abschiedsfest im Kindergarten und Einschulung. Sie kommt von Hölzchen auf Stöckchen, und es ist ein Spaß, ihr zuzuhören und zu sehen, wie sie jeden Tag ein bisschen wächst: als sie die Waschmaschine bewacht, im Friseursalon die Kohlen aus dem Feuer holt, und – das Tollste – gleich am ersten Schultag weiß, mit wem sie in Zukunft auf dem großen roten Stein mitten auf dem Pausenhof hocken will.


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Pressestimmen

Wer den üblichen Erstlesereihen entwachsen ist und sich an ein erstes «richtiges» Buch wagen will, darf nicht gleich entmutigt werden. Zum Glück gibt es Kinderliteratur, die genau diese Zielgruppe bedient und die Freude am Lesen aufrechterhält.“

-Elisabeth Eggenberger, Fritz + Fränzi, Mai 2017

Mädchen wie Abby Greenberg in Anna Woltz neuem Jugendbuch ‚Hundert Stunden Nacht’ gehören zu den Figuren, die ich ohne zu zögern als spritzig bezeichnen würde. Abby kennt noch keine Hemmungen und spricht frei von der Leber weg. Sie gesellt sich damit in eine Tradition von quirligen, unabhängigen Mädchenfiguren, deren Reden und Handeln eine lustvolle Reibung erzeugen zwischen kindlicher Perspektive und normativer Erwachsenenwelt. Wendy Moira Angela Darling in J. M. Barries ‚Peter Pan’ gehört zu ihnen, Pippi Langstrumpf sicher auch und Minna in Viola Rohners ‚Hier ist Minna!’ Minna philosophiert, während ihr Hase in der Waschmaschine gewaschen wird: „Unsere Waschmaschine ist eine Notwendigkeit. Notwendigkeit ist (…) das Gegenteil von ‚unzivilisiert’, aber das muss ich später erklären (…)“ Minna & Co. Vertreten ihre Interessen fadengerade, mit der Energie von Kindern, die am Abend nicht wirklich müde sind.

-CHRISTINE TRESCH, 1001 Buch, März 2017

Das sechsjährige Mädchen im Übergang vom Kindergarten zur Schule ist selbstständig und selbstbewusst. (...) Einerseits wird sie ihre Kindergärtnerin – die den besten Wolf spielt, den man sich vorstellen kann – vermissen, anderseits macht ihr die Herausforderung ‚Ozelot’ schreiben zu können, Lust auf Schule. Klaro schafft sie diesen Übergang. Auch dann, wenn ihr soziales Netz etwas chaotisch ist. Selbst lesen!“

-Anita Lehner, UNSERE KINDER, Januar 2017

Viola Rohner fängt in ihrem Kinderbuch ‚Hier ist Minna!’ die aufregende Zeit zwischen Kindergartenabschied und erstem Schultag ein. (...) Dabei trifft Rohner den vorwitzig-altklugen Ton, in dem Kinder in Minnas Alter erzählen, sehr genau. Minnas Fröhlichkeit, ihre ungezwungene Art, Energie und Lebensfreude stecken an. Es macht einfach Spass, ihr zuzuhören und die Bilder anzuschauen, welche die Stimmungen aller Beteiligten wunderbar einfangen. Mit dunklem Strich schwungvoll konturiert und in warmen, gedeckten Farben koloriert, begleiten Dorota Wünschs lebendige Illustrationen Minnas Erzählung und begeistern vor allem durch spannende Perspektiven und Bildausschnitte (...) Ein tolles Kinderbuch für alle, die es wie Minna kaum erwarten können, endlich Schulkind zu sein und ihrem ersten Schultag nur so entgegenfiebern.

-ANDREA DUPHORN, Süddeutsche Zeitung, 2.9.2016 www.sueddeutsche.de

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Eine lebenslustige, quirlige Sechsjährige hat sich die Schweizerin Viola Rohner ausgedacht und in eine kleine Welt gestellt, die zu einem Mädchen am Ende des Kindergartens hervorragend passt. (...) Rohner lässt die Kleine selbst erzählen in einem Jargon, der durchgängig glaubwürdig ist. Detailreich und genau sind die Beobachtungen und dennoch knapp und flott mit feiner Ironie erzählt. Dass es Dinge gibt, die Minna sich nicht erklären kann, wie die Sache mit den beiden Omas, die ganz weit weg wohnen, oder wenn Opa von Suzette als der Liebe seines Lebens spricht, stört sie nicht weiter wie vermutlich auch die kleinen Zuhörer nicht. Sie werden die fröhlichen Zeichnungen von Dorota Wünsch geniessen, die so gut zu den drei Geschichten passen. Dramaturgisch fein gesponnen steuern die Geschichten immer auf eine Pointe zu, wie die von der zauberhaften Wirkung des Unspunnensteins. Wir hoffen auf Fortsetzung.

-KARL-HEINZ BEHR, ESELSOHR, Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien, August 2016 / Karl-Heinz Behr, Welt des Kindes, 5/2016

Viola Rohners einfache Sprache prägt ihre Texte für Erwachsene. Diese Qualität kommt der Zürcher Autorin auch beim Schreiben für Kinder zugute. Einzig das Lakonische drosselt sie hier, zu Recht. Während sprachliche Einfachheit in Texten für Leseanfänger zum guten Ton gehört, ist Rohners psychologisches Gespür ein echtes Plus. Minna kommt in die erste Klasse; die Aufregung um die neue Lehrerin, die Schultüte und das «Wer sitzt neben wem?» machen den Alltag aufregend. Während aber die Illustrationen mit ihren starken Konturen durchgehend wuchtig auftreten, entwickelt der Text feine Nuancen. Zwischen dem gestressten Vater, dem coolen Bruder und der Mutter, die wegen ihrer Schwangerschaft viel liegen muss, geht Minna ihren Weg. Zugegeben, da ist noch Grossvater, der «Opaletten» auftischt, seine Enkelin anerkennend «strammer Kerl» nennt und grundsätzlich viel Verständnis für sie hat. Aber letztlich muss Minna mitten unter all diesen Menschen doch eine eigene Spur legen. Das gelingt ihr. So ist dieser Text vor allem ein Glück für diese Altersgruppe, weil Rohner ihre Figur als eine Person entwickelt, die bald mutig, bald unbekümmert aus sich heraus lernt; die kleine, aber wichtige Schritte macht und einen Zwist mit der Freundin in Lachen auflöst.

-HANS TEN DOORNKAAT, NZZ am Sonntag, 24.8.2016

Hier ist Minna! Versammelt quicklebendige Momentaufnahmen eines Vorschulkindes. (...) Was Minna so alles kann und erlebt, das erzählt sie im Vor- und Selbstlesebuch der Zürcher Autorin Viola Rohner in knappen Sätzen mit viel Situationskomik und Sprachwitz gleich selbst. (...) Charme hat dieses Buch aber nicht nur durch Minnas kesse Stimme, die gutgelaunt und energiegeladen drauflos plappert, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, sondern auch dank der üppigen Illustrierung: Dorota Wünsch fängt viele komische Szenen in prallbunten, dynamischen Bildern im Karikaturstil ein und gibt der Geschichte so zusätzlich Atmosphäre. Eine fröhliche, federleichte Lektüre.

-MARION KLÖTZER, Buch & Maus, Juni 2016


Thema: Väter in der aktuellen Kinderliteratur. „Was die Ich-Erzählerin in Viola Rohners Hier ist Minna! Im Rahmen der Vorstellung ihrer Familie über ihren Vater erzählt, wird vielen Kindern bekannt vorkommen. Und Dorota Wünschs Bild von ihm wird sie auch nicht überraschen: Sie lässt Minnas Vater in Anzug, Krawatte und mit Aktentasche von rechts in die Doppelseite hetzen, gebeugt von der Last des Alltags (mit Stinktier, wie er seinen Chef nennt) und mit genervtem Blick über die Unordnung im Zimmer von Minnas Bruder. (...) Ach, so einer ist das? Ist er nicht! In Minnas bewegtem Kosmos (und aus ihrer Sicht) haben alle ihre Aufgaben. (...) Und der nette Papa muss neben der Arbeit im Büro eben dafür sorgen, dass Luki sein Zimmer aufräumt – und gegebenenfalls Schätze im Hof vergraben. Dass er Minna auch bei ihrem ersten Schultag begleitet, ohne Socken allerdings, liegt vielleicht an Tarzan. Ob Minnas Papa danach gleich weiter zu Stinktier muss, erfahren wir nicht. Das ist ja auch kein Buch über einen Papa, sondern ein aufgewecktes Mädchen.

-FRANZ LETTNER, 1000 und 1 Buch, Mai 2016


Die kurzen Geschichten um Minna bestehen aus Alltagsturbulenzen und leben vom beschwingt-knackigen Stil Viola Rohners, die geschickt, aber kindgerecht die Erzählfäden wie ein Jongleur die Bälle durcheinander wirbelt. Rasant sind wir auf diese Weise mittendrin in Minnas Familienalltag, und weil Viola Rohner Minna selbst berichten lässt und Kinder ihre eigene Logik, Wahrnehmung und Weltsicht haben, geht es für kleine wie erwachsene Leser amüsant und herzerfrischend kunterbunt zu. Richtig rund werden die Geschichten dann durch die Bilder der Saarbrückener Künstlerin Dorota Wünsch, die mit munterem Strich dem Witz der Texte drollig-verspielte Illustrationsideen hinzu gibt.

-MICHAEL KLEIN, LIVE-Magazin, April 2016<


Mit Witz und Spaß erzählt uns die Autorin drei Geschichten aus Minnas Sommer, der so gar nicht langweilig ist. Dabei schließt man Minna direkt ins Herz. Farbenfrohe und lebendige Bilder von Dorota Wünsch zeigen uns Minnas Welt. Ein wunderschönes Buch, das man schon 5-Jährigen vorlesen kann, das 7-Jährige aber auch, dank der großen Schrift und der kurzen Zeilen, ganz wunderbar alleine lesen können.

-ELISABETH WINDFELDER, SWR3, Kaffee oder Tee, Kinder- und Jugendbuchempfehlungen


Das Duo Rohner/Wünsch hat bereits mehrere Bilderbücher veröffentlicht, z.B. "Wie Großvater schwimmen lernte" (ID-A 41/11). Diesem kleinen Vorlese- bzw. Erstlesebuch mit eher leisen Tönen, das sich inhaltlich vielleicht mit dem Klassiker "Millie geht zur Schule" v. D. Chidolue vergleichen lässt, sind viele Leser zu wünschen! Deshalb unbedingt kaufen!

-BIANCA GRITTMANN, EKZ, Bibliotheksservice, 2016/16


Selbstbewusst und phantasievoll erzählt Minna aus ihrem Alltag und erklärt ihre Sicht der Dinge. (...) Die Schweizer Autorin fühlt sich gut in die Kinderseele ein und entlockt auch Erwachsenen des öfteren ein Schmunzeln. Mit grosser Schrift geschrieben und durch lustige, schwungvolle Farbzeichnungen illustriert, eignet sich dieser Text sehr gut für Erstlesende.

-DENISE RACINE, Rezensionsdatenbank, Pädagogisches Zentrum der Stadt Basel


In Minnas Kopf schlagen die Gedanken Purzelbäume und so lesen sich ihre Erlebnisse kurz vor dem aufregenden ersten Schultag herrlich kindlich und fröhlich (...) und zu unserem grossen Vergnügen.

-KILIFÜ, Almanach der Kinderliteratur 2016/17


Die Schweizer Autorin fühlt sich gut in die Kinderseele ein und entlockt auch Erwachsenen des Öfteren ein Schmunzeln. Mit grosser Schrift geschrieben und durch lustige, schwungvolle Farbzeichnungen illustriert, eignet sich dieser Text sehr gut für Erstlesende.

-DENIS RACIN, Basler Biechergugge, 2/2016


Für Kinder, die in die Schule kommen, ist Minna eine gute Begleitung. Sie macht grosse Lust auf den neuen Lebensabschnitt.

-UTE LAWRENZ, Der evangelische Buchberater, 4/ 2016


Jelena fliegt Buchcover

Jelena fliegt

Bilderbuch mit Illustrationen von Sonja Bougaeva
Peter Hammer Verlag, Wuppertal, 2015

Man muss nicht groß und dick sein um zu wissen, wie sich das anfühlt. Nicht in seine Kleider zu passen und auch sonst an keinen Ort. So ging es Jelena. Jelena war so dick und so groß, dass sie nicht in die enge Schießbude ihrer Mutter passte. Und weil sie mit dem Jahrmarkt von Ort zu Ort reiste, musste sie jede Klasse wiederholen. Auf den kleinen Schulbänken fand sie längst keinen Platz mehr. Jelena hatte nur zwei Freunde: Frau Süß vom Zuckerwatte-Stand und Herrn Kraft vom Hau-den-Lukas. Einmal wollte keiner der Jahrmarktbesucher auf den Lukas schlagen, obwohl es für jeden Meter, den er in die Höhe schnellte, einen Ballon zu gewinnen gab. Da nahm Jelena den Hammer und schlug so kräftig, dass der Schneller bis in den Himmel flog! Sie gewann alle Ballons und als Herr Kraft die an Jelena festgebunden hatte, wurde sie ganz leicht. So leicht, dass sie zu schweben begann...


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Pressestimmen

Ein Mädchen wie ein Luftballon. Runde Dinge müssen nicht schwer sein, wie ein zauberhaftes Bilderbuch zeigt. (...) ‘Jelena war viel zu dick. Viel zu gross. Viel zu dumm.’ Mit harten Sätzen beginnt die Geschichte, welche die Zürcher Autorin Viola Rohner rhythmisch wie ein Gedicht erzählt. Die Knappheit und Präzision der Sprache lassen viel Raum für die Emotionen und Gedanken der kleinen und grossen Leser. (...) Text und Illustrationen bleiben beide kunstvoll an der Oberfläche und erklären nichts, erlauben auch keinen Blick in Jelenas Seele. Auf die reduzierte Sprache antworten die Bilder mit einer malerischen Flächigkeit. Und plötzlich beginnt die Poesie der Sätze, der Farben und Formen zu tanzen – in dem Moment, als Jelena einmal etwas kann. (...) Die Geschichte von Jelena lässt sich als eine Neuerzählung von Andersens Mädchen mit den Schwefelhölzern lesen. In beiden Fällen geht es um ein einsames Kind und den Hunger nach Liebe, nach Zugehörigkeit. Auf Jelena wartet am Ende glücklicherweise nicht der Tod, sondern ein Happy End. Denn als sie verschwunden ist, merken ihre Eltern nämlich, dass es sie überhaupt gibt. Und dass etwas fehlen würde ohne sie.

-CHRISTINE LÖTSCHER, Tages-Anzeiger, 8. Juli, 2015

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Farbenprächtige Zeichnungen unterstützen Viola Rohners anrührende Geschichte von der Außenseiterin Jelena aufs Beste (...) Das wärmende Bilderbuch lädt zum Betrachten, Nachdenken und Diskutieren ein: über Außenseiter, Talente und die eigene Haltung gegenüber Nonkonfirmisten. Unbedingt anbieten!
-MARTINA MATTES, Der Evangelische Buchberater


Jelena war viel zu dumm, viel zu dick und viel zu gross, weshalb sie nirgendwo hinpasste. Mit dieser harten Feststellung beginnt das Bilderbuch ‘Jelena fliegt’. Am Ende der Geschichte ist Jelena allerdings überglücklich – nicht nur wegen eines (Höhen-)Flugerlebnisses, sondern vor allem, weil sie den Ort findet, wo es immer Platz für sie gibt: in den Armen ihrer Eltern, einer superschlanken Schiessbudenbesitzerin in Cowboystiefeln und einem supercoolen Achterbahnbesiter mit Elvis-Frisur. Das Beeindruckende an diesem Bilderbuch ist, dass Jelena kein einziges Wort spricht, man die Gedanken der Protagonistin aber trotzdem zu erkennen glaubt. Dies ist mitunter den ausdrucksstarken Bildern zu verdanken, die durch ihre weiche Linienführung in sanfter Art und Weise Gegensätze darstellen. ‘Jelena fliegt’ ist ein sehr feinfühliges Buch, das frieden schliesst mit zu hohem Körpergewicht.

-MAJA EGLI, Buch&Maus, Februar 2015


Die Autorin und Illustratorin erzählen eine Geschichte vom Abheben einer außergewöhnlichen Mädchenfigur. Die Bilder in zauberhaften milden Farben unterstützen die Entdeckung der eigenen Stärke. Der Text ist leise und voller Poesie. Er nimmt die Zuhörer mit in die Luft und animiert zum Träumen, wie es wäre selbst dort oben zu schweben.

-BARBARA BLASUM, 2015, Hoppsala.de


Angesiedelt im exotischen Milieu des Jahrmarkts stellt Viola Rohner ein Thema in den Mittelpunkt, das für viele Kinder gilt: Was tun, wenn ich nicht so bin, wie ich sein sollte? Und Rohner präsentiert eine probate Lösung: Weggehen, um nach Hause zu kommen. Sonja Bougaveas Illustrationen sind farbig und freundlich und ergänzen und interpretieren den Fortgang der Geschichte. Ein ermutigendes Buch!

-KARL-HEINZ BEHR, Eselsohr, Mai 2015


Jeder gehört irgendwo hin. (...) Die russische lllustratorin Bougaeva bettet die traurig-schöne Geschichte in flächige und farbenprächtige Bilder.

-ORF, Elisabeth Nikhbakhsh, 22.6.2016 / Link zum Artikel


Jelenas Flug ist der Wendepunkt der Geschichte. Sie wird leicht. „Leichter noch als eine Wolke am Himmel. Sie schwebt hoch. Hoch in die Luft.“ Die ungewöhnliche Perspektive und damit gewonnene Distanz verhelfen Jelena zu dem Entschluss, nach Hause zurückzukehren.

-KARL-HEINZ BEHR, Welt des Kindes, 3, 2015


Stimmungsvolle Bilder in weichen Bonbonfarben fangen die Geschichte von Jelena gekonnt ein. Sonja Bougaeva und Viola Rohner beherrschen die leisen Zwischentöne und setzen der Schwere der Ausgrenzung eine wohltuende Leichtigkeit entgegen.

-MARLENE ZÖHRER, www.bilderbuch.de / Link zum Artikel auf Facebook

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Das Wild im Marmeladenglas Buchcover

Das Wild im Marmeladenglas

Bilderbuch mit Illustrationen von Dorota Wünsch
Peter Hammer Verlag, Wuppertal, 2013

Neuerdings wartet auf dem Weg zum Kindergarten ein Wild auf Kira! Es sitzt im Baum, hat scharfe Zähne und ist fürchterlich. Kira will lieber sterben, als noch mal am Wild vorbei. Also geht sie mit ihrem Vater ins Büro statt in den Kindergarten. Im Büro ist es langweilig, man kann nur malen. Und so malt Kira ein Bild vom Wild, wie es eingesperrt in einem Marmeladenglas sitzt. Tatsächlich ist es am nächsten Morgen nicht im Baum. Doch als Kira im Kindergarten Ärger mit zwei frechen Jungs hat, die ihr das Wurstbrot klauen, wünscht sie sich das Wild zurück. Und wahrhaftig: Es steht ihr zu Gebote, wenn sie es ruft, und verschafft ihr Respekt! Mit den Jungs läuft es jetzt richtig gut. Kira muss das Wild kaum noch bemühen.


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Pressestimmen

Sobald sie ihren Ängsten sowie den Hänseleien der andern in die Augen sieht und diese damit überwindet, ihnen entgegenwirkt, wandelt sich die Phantasiefigur der Protagonistin vom Schreckensbild zur Beschützerfigur. (...) ‚Das Wild im Marmeladenglas’ macht Mut zur kreativen Selbsthilfe und zeigt individuell anwendbare Lösungsvorschläge für furchterregende Waldwege, den Kindergarten und anderswo.

-ANDREAS KROMOSER, 1000 und 1 Buch, Februar 2014

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Kira ist nicht nur klug. Sie ist sehr klug. Denn sie macht sich nach einem Vorfall im Kindergarten den Feind zum Gehilfen. Aber wie sie das macht, das genießen Sie doch einfach selbst. Aktuell mein Lieblingsbilderbuch!

-GIESSENER Anzeiger, 2. August 2014, Burkhard Bräuning


Die Botschaft ist klar: Angst macht stark, wenn sie überwunden wird. Möglichkeiten, dies zu schaffen, gibt es viele und kreative. Ein wichtiges Buch, das sich dem Grösserwerden widmet.

-JUKIBU 2014


Jedes Kind kennt es: das Gefühl, irgend etwas stimmt hier nicht, irgend etwas versteckt sich doch in der Nähe – mit dieser Angst spielt dieses spannende Bilderbuch von Viola Rohner (...) Ob es das ‚Wild’ wirklich gab oder es nur Kiras Vorstellung entsprungen ist, bleibt der Fantasie der lesenden Kinder überlassen! Ein ungewöhnliches Bilderbuch, das zeigt, dass man auch, wenn man eigentlich eher schüchtern ist, ganz mutig sein kann!

-JUDITH SCHÖPF, Buchprofile/ Medienprofile, Jg. 59/ 2014 Heft 1


Ein hilfreicher und unverkrampfter Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem Thema Angst. Das macht Mut – Kira genauso wie den Betrachtenden. Einmal mehr ist den beiden Bilderbuchautorinnen ein Volltreffer gelungen.

-KATHARINA WAGNER, www.querlesen.ch


Wünschs gekonnte Dramatik liegt in raschen Perspektivewechseln, fulminanten Verzerrungen und einer subtilen Mimik und Körpersprache beim Einsatz einfachster Mittel.

-KARIN GRUSS, Eselsohr, Dezember 2013


Breit empfohlen, sowohl für Kindergartengruppen als auch zum Vorlesen zu Hause.

-INGRID JANKE, ekz, 9, 2013


Diese Geschichte eignet sich gut, um über seine großen und kleinen Ängste miteinander ins Gespräch zu kommen und mit ihnen umgehen zu lernen - am besten, indem man sie zeichnet. Dann erscheinen sie gleich viel weniger bedrohlich. So haben auch wir unsere ganz persönlichen Vorstellungen vom "Wild" in gemalte Bilder umgesetzt und dabei festgestellt, wie unterschiedlich diese waren. Die Zeichnungen im Buch haben haben uns ganz besonders gut gefallen.

-Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de (buecherkinder.de)

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Wie Grossvater schwimmen lernte Buchcover

Wie Grossvater schwimmen lernte (2. Auflage)

Bilderbuch mit Illustrationen von Dorota Wünsch
Peter Hammer Verlag, Wuppertal, 2011

Das kleine Mädchen und der Großvater unternehmen vieles zusammen. Sehen sich die Züge am Bahnhof an, besuchen die Affen im Zoo, kaufen Brezeln auf dem Markt. Und immer, wenn sie losgehen, sagt der Großvater: Vielleicht ist dies das letzte Mal. Eines Tages aber will das Mädchen etwas unternehmen, das für den Großvater das allererste Mal ist: schwimmen gehen!


Auszeichnungen

  • Evangelischer Buchpreis – Empfehlungsliste
  • Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis - Longlist

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Pressestimmen

Erwachsene und kindliche Betrachter kommen zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen am Ende dieses Buches, was für seine hohe Qualität spricht.

-Betrifft KINDER, Oktober 2013

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Ein berührendes, vielschichtiges Werk und ein schönes Beispiel dafür, wie es einem Bilderbuch gelingt, durch ein behutsames Zusammenspiel zwischen Bild und Text auch einem vermeintlich schwierigen Thema ohne Schwere gerecht zu werden.

-MLADEN JANDRLIC, Eselsohr 2012


Es ist eine hohe Kunst, philosophische Themen unaufdringlich und altersgerecht zu behandeln. Viola Rohner und der Illustratorin Dorota Wünsch ist das virtuos gelungen.

-(vfz) HAMBURGER ABENDBLATT, 1.12.2012


Viola Rohner rührt in ihrer Opa-Enkelin-Geschichte an die Freude des Anfangens auch für einen, der meint, das Leben hinter sich zu haben und sich verabschieden zu müssen. (...) Ein sympathisches Buch für die Älteren im Kindergarten.

-KARL-HEINZ BEHR, WELT DES KINDES, März/April 2012


Eine Geschichte voller Weisheit und Lebensfreude. Das klug komponierte Buch über die Begegnung von Jung und Alt wird Kinder ab 5 Jahren interessieren und alle Großeltern beglücken.

-EMPFEHLUNGSLISTE EVANGELISCHER BUCHPREIS


In Viola Rohners neuem Bilderbuch lernt ein Grossvater das Wasser für sich zu nutzen – womit der Wuppertaler Verlag eindrucksvoll unterstreicht, dass nicht immer nur Enkel von Oma oder Opa, sondern alle Generationen voneinander lernen können.

-(thö) WESTDEUTSCHE ZEITUNG, 7.11.2011


Die kluge Philosophie der kleinen Geschichte unterscheidet sich von den Todes- und Abschiedsgeschichten im Bilderbuch. (...) Statt traurig zu grübeln, steckt die Energie der quirligen Kleinen einfach an. Schöner als die polnische Illustratorin Dorota Wünsch mit ihren schwungvollen, konturstarken Bildern im Querformat hätte man diesen Lebenswillen und diese Lebensfreude nicht inszenieren können. Eine unbedingt empfohlenes Buch, das leise ausklingt.

-ANDREA WANNER, EKZ, Oktober 2011


Ein zu Herzen gehendes Bilderbuch!

-(hoc) STUTTGARTER ZEITUNG, 13.9.2011


Das kleine Mädchen hilft ihrem Grossvater aus seiner Altersresignation und bringt ihm bei, wie man taucht, schwimmt und einen Handstand im Wasser macht, „denn irgendwann ist immer das erste Mal“. Sehr stimmungsvoll und feinfühlig erzählen Viola Rohner und Dorota Wünsch vom grossen Glück, das Jung und Alt zusammen erleben können.

-BIRGITT MÜLLER-BARDOFF, Augsburger Allgemeine Zeitung, 20.8.2011

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Wie Grossvater schwimmen lernte Buchcover

Frohe Weihnachten, Herr Juri

Bilderbuch mit Illustrationen von Erhard Dietl
Gerstenberg Verlag, Hildesheim, 2011

Herr Juri ist ein bisschen sonderbar. Er macht manches anders als andere Leute. Er trägt merkwürdige Kleider und einen pechschwarzen Zylinder. Bei Regen lässt er seinen Schirm zu Hause, er schwitzt im Winter und friert im Sommer. Er schläft im Schrank und isst die seltsamsten Dinge. So wundert es auch nicht, dass sein Hund »Schaf« heißt und seine Katze »Schwein«. Nur an Weihnachten will Herr Juri alles so, wie es sein muss. Er will bei Kälte frieren und sich dann in einem dicken Wintermantel wärmen. Er will in seinem Bett schlafen und am Tisch eine herrlich duftende Weihnachtsgans essen. Warum? Weil Weihnachten eben etwas ganz Besonderes ist. Erhard Dietls Radierungen zeichnen dem Betrachter in zarten Linien und mit einem feinen Humor liebevoll einen Sonderling, den Kinder lieben und der Erwachsene zum Nachdenken anregt.


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Pressestimmen

Eine ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte, die aufzeigt, dass es sich auf verschiedene Weise leben lässt.

-MONIKA AESCHLIMANN, www.quergelesen.ch, Januar 2012

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Es ist ein philosophisches Bilderbuch, in dem Rohner und Dietl das sogenannte Normale spielerisch in Frage stellen. Ohne Wertung, ohne Urteil. Das Kindern Raum gibt, Neues auszuprobieren, jenseits des Üblichen, und einen freien, unvoreingenommenen Blick auf die Welt zu werfen. Wie Herr Juri: Den juckt es nämlich überhaupt nicht, dass die Erwachsenen über ihn spötteln und sticheln, weil er weiss, was er will, es tut und fröhlich dabei ist. Ein Buch, das zum Fabulieren und Erfinden einlädt, zum Jonglieren mit Wörtern, jenseits schmalspuriger Kategorien und allgemeingültiger Normen."

-SUSANNE MARSCHALL, TITEL-Kulturmagazin, 19.12.2011


Weihnachten ist das Fest der Liebe. Kaum ein anderes Bilderbuch zeigt dies mit solch einer originellen Geschichte, klugem Witz und Herzenswärme wie ‚Frohe Weihnachten, Herr Juri’. Damit gibt Viola Rohner ihren jungen Lesern ein kleines, literarisches Wunderwerk in die Hand, das nicht nur Kindern grosse Freude bereiten wird. Dank der überbordenden Fantasie, der Rohner und Illustrator Erhard Dietl hier freien Lauf gelassen haben, fühlt man sich im höchsten Masse unterhalten. Auch wenn der Spass hier nicht zu kurz kommt, will ‚Frohe Weihnachten, Herr Juri’ auch zum Nachdenken anregen. So erweist sich dieses Bilderbuch bereits lange vor den frohen Festtagen als ein zauberhaftes Geschenk für Gross und Klein.

-SUSANN FLEISCHER, literturmarkt.info, 12. Dezember 2011


„Frohe Weihnachten, Herr Juri!“ sagt in wenigen Sätzen und wunderbaren Zeichnungen, dass Weihnachten etwas Besonderes ist. So besonders, dass eigentlich nichts anderes drumherum besonders sein muss.

-INES HITZEMANN, Zeitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe (ELAN), Dezember 2011


Kinder lieben es, wenn sie mehr wissen als die erwachsenen Protagonisten, bei Herrn Juri ist dies nicht allzu schwierig. Die einfachen Sätze, die vielen Wiederholungen und die liebevoll witzigen Illustrationen laden zum Nacherzählen, zum ‚Immer-wieder-Anschauen’ ein.

-MARIA RISS, Zentrum Lesen, CH, Fachhochschule Nordwestschweiz, Dezember 2011


Die Zürcherin Viola Rohner lässt die verdrehte Welt, eine charmante Mischung aus verspieltem Nonsens und sanftem Protest, in ihrer streng reduzierten Sprache aufleuchten, und Illustrator Erhard Dietl gibt Herrn Juri in seinen Bildern ein liebenswürdiges Gesicht.

-CHRISTINE LÖTSCHER, Der Beobachter, 25.11.2011

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Von Mimi zu Mama und wieder zurück Buchcover

Von Mimi zu Mama und wieder zurück

Bilderbuch mit Illustrationen von Paula Gerritson
Atlantis Verlag, 2009, Reihe Sachbücher für Kinder

Natürlich hat Jan nur einmal Geburtstag. Aber weil er zwei Mütter hat, wird er zwei Mal gefeiert; einmal von Mimi, einmal von Mama. Jan wohnt bei Mimi, wenn es Mama nicht gut geht. An seinem Geburtstag aber kann er bei Mama sein und endlich wieder mit ihrem Hund Bruno herumtollen. Er vermisst Bruno, wann immer er bei Mimi wohnt. Der Stoffhund, den Mimi ihm geschenkt hat, ist eben doch etwas anderes. Am liebsten hätte er den echten Bruno ständig bei sich.
Das Bilderbuch und die Begleitmaterialien entstanden in Zusammenarbeit mit der Pflegekinder-Aktion Zürich, mit Informationen und Adressen auch für Deutschland und Österreich.


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